Butterfly startet neue Vertriebspolitik
Geschrieben von Markus Thies • Dienstag, 14. Dezember 2010 • Kategorie: Firmen"Butterfly startet neue Vertriebspolitik" vollständig lesen
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Ob der Erfolg den Herren von Butterfly zu sehr zu Kopf gestiegen ist?
Steffen Fetzner arbeitet für DONIC
Noch ein Weltmeister im Team
Das ist ein Paukenschlag: Steffen Fetzner, der mit dem Gewinn des WM-Titels im Herren-Doppel 1989 in Deutschland Tischtennis-Geschichte schrieb, arbeitet künftig für DONIC. Der 41-Jährige war Anfang März aus Katar zurückgekehrt, wo er drei Jahre lang als Headcoach des dortigen Tischtennis-Verbandes gearbeitet hatte. Seitdem hatten diverse Firmen, Vereine und Verbände um den populären Fetzner geworben, unter anderem auch der Deutsche Tischtennis-Bund. „Es gab auch die Option, für einige Tage beim DTTB als Trainer zu arbeiten”, bestätigt er. „Rossi hätte mich gern in seinem Trainer-Team gehabt. Aber das habe ich abgesagt, denn alles kann man nun mal nicht machen.”
Bei DONIC beginnt für Fetzner am 1. Juni schließlich ein Full-Time-Job – und eine neue Ära. „Speedy wird für uns in den Bereichen Marketing, Promotion und Verkauf tätig sein”, erklärt Frank Schreiner, Geschäftsführer des Unternehmens. „Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird dabei Asien sein. Der dortige Markt birgt für uns noch großes Potenzial.”
Auch im Bereich der Produktentwicklung wird DONIC von der Kompetenz des langjährigen Weltklassespielers profitieren. Fetzner freut sich auf seine neue Aufgabe, die mit zahlreichen Reisen verbunden sein wird. „Das kenne ich ja aus meiner Zeit als Spieler und Trainer, und das hat mir schon immer gut gefallen.” Entscheidend dafür, alle anderen Angebote auszuschlagen und bei DONIC zu beginnen, war letztlich unter anderem seine persönliche Beziehung zu Schreiner. „Frank und ich sind schon seit vielen Jahren befreundet”, sagt Fetzner.
Mit ihm hat das traditionsreiche Unternehmen aus dem Saarland nach den schwedischen Legenden Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Mikael Appelgren sowie dem Chinesen Li Ping nun schon den fünften Weltmeister im Team.
"Was macht eigentlich Steffen Fetzner" vollständig lesen
Ich habe eben folgende Nachricht von Schildkröt bekommen:
Donic Schildkröt erfüllt erstmals eine chinesische Tischtennisfabrik den
Verhaltenskodex gemäß BSCI (Business Social Compliance Initative). Die
Initiative fördert sozialverträgliche Arbeitsbedingungen in Fabriken nach
westlichen Standards. Das erfolgreiche Audit zeigt den Fokus von
Donic-Schildkröt, soziale und ethische Kriterien in der Tischtennis-Herstellung
umzusetzen. „Gerade chinesische Produktionsstätten geraten immer öfter in den
Fokus von Diskussionen über Sozialstandards“, so MTS-Vertriebsleiter Sebastian
Frey. „Donic-Schildkröt zeigt daher Initiative und übernimmt mit der Einhaltung
des Kodex eine führende Rolle im Bereich Tischtennis.“
Die BSCI ist Mitglied
des von Kofi Annan ins Leben gerufenem Global Compact. Damit verpflichtet sie
sich und somit auch ihre Mitglieder, einen einheitlichen Verhaltenskodex zu
akzeptieren. Der Kodex beruht auf der UN-Deklaration der Menschenrechte, den
grundlegenden Arbeitsrechten der ILO und den UN-Konventionen zu Kinderrechten
und der Abschaffung jeglicher Diskriminierung gegen Frauen.
"Donic-Schildkröt Tischtennisfabrik erfüllt BSCI-Kriterien" vollständig lesen

Da sich die Zeit des Frischklebens langsam dem Ende neigt (zumindest so wie wir es bisher kennen), hat die Industrie reagiert und diverse neue Tischtennisbeläge auf den Markt gebracht, die den Frischklebe Effekt bereits eingebaut haben.
Wenn man der jeweiligen Werbung glauben will, haben die neuen Tischtennisbeläge den Klebeeffekt zu 100% eingebaut und natürlich ein Übermaß Kontrolle.
Da ich bisher immer härtere Tischtennisbeläge gespielt habe (Mendo bzw. Mark V) kam mir die Beschreibung des Joola Mambo GP entgegen.
Als erstes fällt die sonderbare Verpackung auf. Der Tischtennisbelag ist nicht in einem geraden Cover, sondern in einer Plastikröhre (die man übrigens optimal als Ballbox nutzen kann). Der Belag wir rund gelagert, da er "vorgespannt ist".
Bei Montieren merkt man die hohe Spannung.
Beim Spielen hat der Mambo GP einen mittleren Sound aber eine Menge Tempo. Schnelle Topspins nach Vorne gelingen sehr gut. Auch im Kurz-Kurz Spiel reagiert er gut kontrollierbar.
Etwas negativ ist für mich, daß langsamere Bälle mit mehr Rotation im ersten Training nicht so gut klappen, wie mit einem geklebten Mendo.
Insgesamt läßt sich aber sagen, daß der erste Eindruck durchaus überzeugt und eine gute Alternative für alle ist, die eher tradionelle Beläge frischgeklebt haben.
Da der Tischtennisbelag neu herausgekommen ist, kann ich zu der Haltbarkeit nichts sagen, aber es ist zu erwarten, daß er nicht so lange hält, wie ein klassischer Tischtennisbelag, da die Spannung irgendwann nachlassen wird.
weiter: Angebot Tischtennisbelag Joola Mambo GP
Leider habe ich keine genauen Zahlen, aber es gibt z.Z. ein Sterben der Tischtennisshops in Deutschland. Ein Lieferant hat mir neulich die Einschätzung gegeben, daß seit einiger Zeit jeden Monat ein TT-Shop die "Segel streicht".
Zu ähnliche Einschätzungen komme ich auch in Kundengesprächen. Oft wird mir von Kunden berichtet, daß es inzwischen kein Ladengeschäft mehr in deren Nähe gibt.
Die Gründe dafür sind sicherlich der fehlende Generationswechsel. Manch einer geht einfach in die Rente und hat keinen Nachfolger.
Aber der Überwiegende Teil wird in dem großen Marktdruck verdrängt. In den letzten 10 Jahren sind die Spannen für Tischtennisartikel um mehr als 30% gesunken. Damit rechnet sich für viele ein Shop nicht mehr.
Aber auch die großen Tischennis Marken und Versender verstärken den Druck systhematisch.
In dem die jeweilige Produktpalette aufgebläht wir, steigen die Lagerhaltungskosten in das unermeßliche.
Das dumme an der Sache, daß quasi alle Marken die selben Lieferanten haben und daß viele Produkte identisch oder zumindest sehr ähnlich sind.
Da die Kunden aus jeweils 300 verschiedenen Tischtennis Belägen und Hölzern wählen wollen, bleiben die kleineren Tischtennis Shops auf der Strecke.
Und wer das alles braucht, ist mir außerdem schleierhaft
Das ist etwas, was die wenigsten Tischtennis Spieler wissen.
Was steckt eigentlich hinter diesen tollen Namen wie Joola, Donic usw., bzw. wie sind die Namen entstanden. Wir sind es gewöhnt, daß die Firmennamen uns etwas über das Produkt sagen wollen (Microsoft) oder heute reine Fantasienamen sind (google).
Bei vielen Tischtennis Marken, bei denen man den Fantasienamen vermutet, steckt allerdings etwas sehr Bodenständiges dahinter.
Joola wurde aus einen Sportgeschäft Namens Joost in Landau gegründet.
Donic wurde von Frank Schreiner und Doktor Nicklas gegründet. Dr. Nicklas ist längst aus der Firma ausgestiegen und beliefert mit seiner eigenen Firma ESN (Hersteller von Tischtennis-Belägen) alle großen Tischtennismarken.
Wenn auf Deinem Tischtennisbelag "Made in Germany" steht, kommt er von ESN
Das Unternehmen wurde von Tibor Harangozo gegründet.
bei anderen steckt auch gar nichts dahinter Butterfly z.B. heißt Schmetterling und ist einfach ein Name