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Reformen im Tischtennis

Die Fakten sind alarmierend: in den letzten Jahren von 89 bis 2008 ist die Zahl der Mitglieder (Tischtennis Spieler) des DTTB von 820.000 auf 616.796 um ca. 25% gesunken, in den letzten Jahren um 2-3% pro Jahr.

Laut der Nachricht im GT (Göttinger Tageblatt) wird die Zahl der Schüler und Jugendlichen um 40% abnehmen.

Diese Entwicklung paart sich in fataler Weise mit einer Änderung des Freizeitverhaltens in der Gesellschaft.

Dinge wie Vereinsbindung und auch damit Sportartbindung nehmen ab. Die Individualisierung führt dazu, daß der einzelne wesentlich stärker seine Auswahl (von z.B. bestimmter Sportarten) abwägt. Damit treten Individualsportarten wie Joggen oder Radfahren aber auch Studios verstärkt in Konkurrenz zum Tischtennis.

Hinzu kommt eine Verknappung der Ressource Zeit. Wie wir alle erleben, haben wir immer weniger davon und müssen oft hochgradig flexibel sein.

Daher muß der Tischtennissport eine Antwort auf diese geänderte Situation geben.

Leider gibt es zu diesen Themen recht wenig Bewegung auf Seiten der Funktionäre. Das stimmt nicht ganz. In Bezug auf die 1 Liga und die Ansprüche des Tischtennisspielers als Zuschauer hat man sehr wohl die Situation bewertet und auch konsequent reagiert. Dort wird seit dieser Saison mit 3er Teams. Schade, daß man den Aktiven dabei vergißt.

Dabei ist das genau der richtige Weg:

  • Punktspiele in überschaubarem (kurzem) Rahmen
  • flexible Mannschaftsgröße

mehr zu dem Thema gibt es im Tischtennis pur Forum

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Kommentare

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BTTV am :

BTTV Also 3-er Teams können auch nicht die Lösung sein. Ich kenne viele Vereine, denen für die diese Reform die Hallenkapazitäten fehlen würden. Wenn es eine einfache Lösung geben würde, dann hätten wir sie wahrscheinlich schon.

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