Skip to content

Tischtennis Schläger: Auswahlkriterien

Wer sich damit beschäftigt, sich einen neuen Tischtennis Schläger anzuschaffen (und sich bisher noch nicht mit der Materie auskennt), sieht sich einer unüberschaubaren Tischtennis SchlägerMaterialvielfalt bei Tischtennis Schlägern ausgeliefert.


Deshalb gebe ich ein paar Tips für Einsteiger und Hobbyspieler.

Tischtennis Schläger für Hobbyspieler


Es gibt eine Reihe brauchbarer Fertig Tischtennis Schläger der Marken Joola, Schildkröt, Butterfly u.a. Häufig haben die Marken bestimmte Level anhand derer man die einzelnen Schläger recht gut einordnen kann. Schildkröt arbeitet mit dem Levelsystem Level 100, Level 200 bis Level 1000.

Die unteren Level sind für reines Ping Pong z.B. Rundlauf (Level 100-300), Level 400-600 sind für mäßig technisches Spiel, z.B. für einfaches Hobbyspiel zu Hause, ab Level 700 sind bereits technisch anspruchsvollere Tischtennis Schläge möglich.

Die Hersteller sind dazu übergegangen Premium Tischtennis Schläger anzubieten, die sie mit "Wettkampfschläger" oder "für den anspruchsvollen Vereinsspieler" bewerben. Das ist dummes Zeug.

Tischtennis Schläger für Vereinsspieler

Der anspruchsvolle Vereinsspieler stellt sich den Tischtennis Schläger selber zusammen. Die ist deshalb sinnvoll, da man das Material optimal auf die eigenen Stärken und Spielweise abstimmen kann. So wird z.B. häufig ein schnellerer und dickerer Belag auf der Vorhand gewählt, da viele auf der Vorhand besser offensiv spielen können, auf der Rückhand wird eher passiv (Block, Schupf) gespielt und daher häufig ein Allround Tischtennisbelag gewählt. Das Tischtennis Holz hat den größten Einfluß auf den Tischtennis Schläger und bestimmt dessenn Grund-Charakter. Die Beläge helfen beim Feintuning.

Bei den Belägen sollte man auf jeden Fall darauf achten, daß sie in Deutschland oder Japan produziert wurden. Hier findest Du ein gutes Beispiel für einen >> Profi Tischtennis Schläger

Tischtennis Holz TTpur Spinshake

Tischtennis Holz TTpur SpinshakeDas neue Tischtennis Holz TTpur Spinshake ist endlich lieferbar. Inzwischen haben wir die ersten Tests im Laden und auch ersten Kundenmeinungen (Spiel unter Wettkampfbedingungen) zu den Spieleigenschaften des Spinshake.

Ich bin froh, daß die Meinungen durchweg positiv ausfallen.

Spieleigenschaften des TTpur Spinshake Tischtennis Holz:

Das Ziel war es ein Holz zu produzieren, was ein überdurchschnittliches Ballgefühl bei allen Topspinschlägen vermittelt bei einer moderaten ALL+ - OFF- Geschwindigkeit.

Dies ist uns sehr gut gelungen. Selbst im kurz-kurz Spiel ist das Holz sehr kontrolliert und vermittelt eine gute Ballrückmeldung.

TTpur Spinshake Tischtennis HolzJe nach Belagwahl (bzw. Kleben oder nicht) waren die Spielertypen von klassisch Allround bis variabel Offensiv sehr angetan.

Besonders positiv fällt die gute Wahrnehmung beim Topspin auf. Sowohl schnelle Topspins als auch platzierte mit viel Rotation lassen sich problemlos spielen.

Das geringe Gewicht wurde allerdings unterschiedlich bewertet. Einige waren begeistert, anderen war das Gewicht zu gering.

Überraschend war, daß das Tischtennis Holz TTpur Spinshake auch bei passiven Schlägen eine sehr gute Kontrolle bietet. So haben sich bereits einige "Block-Konter" Spieler für das Holz entschieden.

Das TTpur Spinshake gibt es z.Z. noch zum "Sonder" Testpreis:

TTpur Spinshake bei Tischtennis.biz

Konsequenzen aus dem Verbot der glatten Noppen

Spezifik des Tischtennissports:

Tischtennis zeichnet dadurch aus, dass neben der Athletik besonders Feinmotorik, Intelligenz, Fleiß und langjährige Ausdauer erforderlich ist, um erfolgreich zu spielen.
Deshalb gibt es einen übergroßen Anteil älterer Sportler sowie jüngere Leute, die weniger Vorraussetzungen für beispielsweise Fußball, Tennis oder Leichtathletik haben.
Die oben genannte Spezifik des Tischtennis macht für viele den Sport erst langfristig interessant.
Dieser spezifische Sportvorteil wird nun reduziert.

Entwicklung in den letzten Jahren:

1. Durch die Entwicklung der äußerst spindynamischen Beläge haben junge, schnelle Angreifer einen immensen Vorteil erhalten.
2. Der 40 mm Ball brachte diesen Sportlern noch einmal Vorteile, weil es leichter ist, einen größeren Ball bei Topspin tangential zu treffen und der höheren Luftwiderstand leicht durch schnellere Hölzer und dickere Beläge ausgeglichen werden kann.
Langsamer ist Tischtennis logischerweise nicht geworden.
Im Gegenteil:
Abwehrer wurden zurückgedrängt.

Gegenmaßnahme:

Als Gegenmaßnahme gibt es heute spinunempfindliche lange, glatte Noppen.
Ihre Beherrschung setzt Training und viel Verständnis voraus – gut für ausdauernde Sportler.
Angreifer müssen gegen diese Beläge gefühlvoller und mit weniger Schnitt spielen – oder setzen sich einem hohen Risiko aus. Sie müssen mitdenken.
Diese geistige Anstrengung entfällt beim Verbot der glatten Beläge.

Grundsatz Schnelligkeit:

Die Schnelligkeit des Tischtennis resultiert einzig aus der Reaktionsfähigkeit der Sportler und dem Risiko durch zu große Geschwindigkeit Fehler zu machen. Auf jeden Fall spielt die Ballgröße ob 38mm, 40mm, 44mm oder noch größer keine Rolle. Die Spindynamik der Beläge gleicht den Spinwiderstand des größeren Balles aus.
Ältere Sportler bzw. Abwehrer sind nicht so schnell. Sie vertrauen eher auf Feinmotorik und Taktik – erworben durch langjähriges Training.
Haben sie kein Instrument mehr gegen Spin und Tempo, dann werden sie erfolglos.

Fazit:

Werden glatte Beläge verboten, dann kommt es noch mehr darauf an einfach, schnell und mit maximalem Schnitt zu spielen. Schließlich kann man ja seinen eigenen Spin nicht mehr zurückbekommen.
Das lernt sich auch schneller, als der Umgang mit Returnspin und Taktik.
Als Konsequenz bleibt:
1. Für ältere und langsamere Sportler reduzieren sich die Chancen
2. Tischtennis wird weniger abwechslungsreich
3. Es wird immer fraglicher, ob sich das Training lohnt (auch wegen der vielen Regeländerungen)
Der Vorteil für junge, besonders athletische Spieler, die es dann einfacher haben, wird den Abgang der anderen Aktiven und Erfahrenen nicht ausgleichen – zum Schaden für den Tischtennissport.
Im Auftrag des TT-Club Senftenberg
J. Matern

Test: Joola Mambo GP

Joola Mambo GPJoola Mambo GP

Da sich die Zeit des Frischklebens langsam dem Ende neigt (zumindest so wie wir es bisher kennen), hat die Industrie reagiert und diverse neue Tischtennisbeläge auf den Markt gebracht, die den Frischklebe Effekt bereits eingebaut haben.

Wenn man der jeweiligen Werbung glauben will, haben die neuen Tischtennisbeläge den Klebeeffekt zu 100% eingebaut und natürlich ein Übermaß Kontrolle.
Da ich bisher immer härtere Tischtennisbeläge gespielt habe (Mendo bzw. Mark V) kam mir die Beschreibung des Joola Mambo GP entgegen.
Als erstes fällt die sonderbare Verpackung auf. Der Tischtennisbelag ist nicht in einem geraden Cover, sondern in einer Plastikröhre (die man übrigens optimal als Ballbox nutzen kann). Der Belag wir rund gelagert, da er "vorgespannt ist".

Bei Montieren merkt man die hohe Spannung.
Beim Spielen hat der Mambo GP einen mittleren Sound aber eine Menge Tempo. Schnelle Topspins nach Vorne gelingen sehr gut. Auch im Kurz-Kurz Spiel reagiert er gut kontrollierbar.
Etwas negativ ist für mich, daß langsamere Bälle mit mehr Rotation im ersten Training nicht so gut klappen, wie mit einem geklebten Mendo.
Insgesamt läßt sich aber sagen, daß der erste Eindruck durchaus überzeugt und eine gute Alternative für alle ist, die eher tradionelle Beläge frischgeklebt haben.

Da der Tischtennisbelag neu herausgekommen ist, kann ich zu der Haltbarkeit nichts sagen, aber es ist zu erwarten, daß er nicht so lange hält, wie ein klassischer Tischtennisbelag, da die Spannung irgendwann nachlassen wird.
weiter: Angebot Tischtennisbelag Joola Mambo GP

 

leider gibt es den Joola Mambo GP nicht mehr. Einen direkten Nachfolger gibt es auch nicht. Viele Spieler sind auf den Cornilleau Advance umgestiegen. Der Advance ist allerdings etwas schneller.