Was macht eigentlich Steffen Fetzner
Geschrieben von Markus Thies • Mittwoch, 2. Juni 2010 • Kategorie: FirmenSteffen Fetzner arbeitet für DONIC
Noch ein Weltmeister im Team
Das ist ein Paukenschlag: Steffen Fetzner, der mit dem Gewinn des WM-Titels im Herren-Doppel 1989 in Deutschland Tischtennis-Geschichte schrieb, arbeitet künftig für DONIC. Der 41-Jährige war Anfang März aus Katar zurückgekehrt, wo er drei Jahre lang als Headcoach des dortigen Tischtennis-Verbandes gearbeitet hatte. Seitdem hatten diverse Firmen, Vereine und Verbände um den populären Fetzner geworben, unter anderem auch der Deutsche Tischtennis-Bund. „Es gab auch die Option, für einige Tage beim DTTB als Trainer zu arbeiten”, bestätigt er. „Rossi hätte mich gern in seinem Trainer-Team gehabt. Aber das habe ich abgesagt, denn alles kann man nun mal nicht machen.”
Bei DONIC beginnt für Fetzner am 1. Juni schließlich ein Full-Time-Job – und eine neue Ära. „Speedy wird für uns in den Bereichen Marketing, Promotion und Verkauf tätig sein”, erklärt Frank Schreiner, Geschäftsführer des Unternehmens. „Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird dabei Asien sein. Der dortige Markt birgt für uns noch großes Potenzial.”
Auch im Bereich der Produktentwicklung wird DONIC von der Kompetenz des langjährigen Weltklassespielers profitieren. Fetzner freut sich auf seine neue Aufgabe, die mit zahlreichen Reisen verbunden sein wird. „Das kenne ich ja aus meiner Zeit als Spieler und Trainer, und das hat mir schon immer gut gefallen.” Entscheidend dafür, alle anderen Angebote auszuschlagen und bei DONIC zu beginnen, war letztlich unter anderem seine persönliche Beziehung zu Schreiner. „Frank und ich sind schon seit vielen Jahren befreundet”, sagt Fetzner.
Mit ihm hat das traditionsreiche Unternehmen aus dem Saarland nach den schwedischen Legenden Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Mikael Appelgren sowie dem Chinesen Li Ping nun schon den fünften Weltmeister im Team.
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