Ping Pong ist cool
Geschrieben von Markus Thies • Montag, 20. Juni 2011 • Kategorie: gebloggt"Ping Pong ist cool" vollständig lesen
"Ping Pong ist cool" vollständig lesen
Der Box-Weltmeister perfektioniert Reaktionsvermögen und Beinarbeit auch
durch Tischtennis und hat dabei jede Menge Spaß mit Trainer Ulli Wegner.
Die Sportart Boxen gehört zu den effizientesten Fitness-Trainingsarten überhaupt. Boxen beansprucht praktisch jede Muskelgruppe, verbessert Herz und Kreislauf, Ausdauer, Schnellkraft sowie Kraftausdauer und trainiert auch die Psyche. Kein anderer Sport verbrennt in so kurzer Zeit mehr Kalorien. Neben der perfekten Schlag- und Ausweichtechnik kommt es beim Boxen vor allem auf ein schnelles Reaktionsvermögen und auf ideale Beinarbeit an. Genau hier setzen Box-Profi Arthur Abraham und sein Trainer Ulli Wegner seit kurzem auch auf Tischtennis als Trainingsmittel.
Denn auch beim Tischtennis benötigt man eine perfekte Beinarbeit und schult man sein Reaktionsvermögen. Hinzu kommt der Spaßfaktor, denn das Tischtennis spielen ist in der intensiven Phase der Kampfvorbereitung eine willkommene Ablenkung. Bei den Tischtennis-Duellen zwischen Arthur Abraham und Trainer Ulli Wegner geht es richtig zur Sache – denn hier will jeder gewinnen.
"ARTHUR ABRAHAM STEHT AUF TISCHTENNIS" vollständig lesen
Tischtennis hat neben dem Vereinssport auch seinen festen Platz in manchem Privatkeller aber auch in den Hobbyräumen vieler Firmen.
Neu ist jetzt allerdings, daß die Tischtennistische einfach in die Arbeitsplätze integriert werden. Also Raus mit den ollen Schreibtischen und rein mit dem Tischtennistisch. Ob das Telefon und der PC als "natürliche Hindernisse" betrachtet werden oder ob man diese unter dem Tischtennistisch platziert wird unterschiedlich gehandhabt.
Man darf sich also beim nächsten Anruf bei seinem Bänker oder in welchem Büro auch immer nicht wundern, wenn man in der Warteschlange landet. Vielleicht ein Grund, warum man bei einigen Service Hotlinen nie durchkommt. Es steht gerade 9:9 im fünften Satz.
Nachzulesen ist der erste Erfahrungsbericht im Taz-Blog
Ich muß jetzt Schluß machen, ich werd am Tischtennistisch erwartet...
Als ich neulich nach dem letzten Tischtennis Training bei Bier und Mettwurstbrot (man gönnt sich ja sonst nichts) noch ein wenig in der aktuellen ZEIT blätterte, staunte ich nicht schlecht: Wir werden Trendsportart.
Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen man hähmisch gefragt wird, ob man beim Fußball nicht mitspielen durfte. Tischtennis ist HIP.
Aber hier der Text zum selberstaunen: Zeit Nr 37 / vom 06.09.07
Amerikanische Marktforscher haben einen wichtigen neuen Trend unter städtischen Jugendlichen ausgemacht: Sie spielen Pingpong. „Sieht so aus, als sei das die nächste brandheiße Retro-Hipster-Aktivität“, sagte Nancy Bentley von der führenden New Yorker Trendforschungsagentur The Zandl Group. Modische Nachtclubs an den Ost- und Westküsten hätten Tischtennisplatten aufgestellt. „Junge Erwachsene“, heißt es bei der Zandl Group, „kultivieren diese Kombination von Retro-Wettbewerben aus ihrer Kindheit und Erwachsenenunterhaltung.“ Die Firma, die seit Jahrzehnten große Marktkonzerne bei der Gestaltung ihrer Produkte und ihrer Werbung berät, beobachtet das vor allem unter dem Gesichtspunkt künftiger Profite. „Das ist eine Chance für Sponsorenverträge“, sagt Bentley. „Und wir erwarten, dass Tischtennis bald in Werbespots zu sehen sein wird.“