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Butterfly startet neue Vertriebspolitik

Butterfly TischtennisWie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, wird die Tischtennismarke Butterfly eine neue Vertriebspolitik ab 01.07.2011 umsetzen. Butterfly will selber die Produkte an die Endkunden vermarkten mit einem eigenen Online Shop. Außerdem soll es noch ungefähr 10 ausgelesene Shops geben, die die Produkte im Programm führen dürfen. "Butterfly startet neue Vertriebspolitik" vollständig lesen

Butterfly setzt auf neue Preispolitik

Die Preisschraube bei Tischtennis Belägen und Hölzern hat dieses Jahr durch Butterfly eine neue Qualität bekommen. Bereits letztes Jahr hat der Branchenprimus mit dem Preis für den Tenergy mit 46,90 Maßstäbe gesetzt. Auch die Preise für Hölzer wie das Boll ZLC mit 149,90 Euro hatten eine Ebene erreicht, bei der man sich fragte, wer bereit ist für ein Holz so viel Geld zu bezahlen. Aber es hat funktioniert. Die Butterfly Tenergy Beläge sind so gut gelaufen, daß man schon Sorge um die anderen Marken haben mußte. ButterflyOb der Erfolg den Herren von Butterfly zu sehr zu Kopf gestiegen ist? Was nun passiert ist, darüber schüttelt die Tischtennis Szene nur verwundert den Kopf: Die angekündigten Erhöhungen z.B. vom Tenergy von 46,90 auf 49,90 wurde revidiert und der neue Verkaufspreis auf 56,90 gesetzt. Das ist aber nicht alles. Der Händlerpreis wurde derart hoch gesetzt, daß Rabatte oder Sonderpreise absolut nicht mehr möglich sind. Damit ist es für den Endkunden nicht nur eine Erhöhung um 10,- Euro, sondern deutlich mehr. Wir hatten den Tenergy auf Tischtennis.biz z.B. mit dem Sonderpreis von 41,90, jetzt müssen wir auch 56,90 nehmen. Ob das gut geht? Die Entscheidung von Butterfly wirkt noch unverständlicher, wenn man berücksichtigt, daß diese erst nach dem Druck der Kataloge von Schreiner, Micke und Co bekanntgegeben wurde. In den Katalogen stehen noch die "vorab" neuen Preise also z.B. 49,90. Inzwischen haben die meisten Händler reagiert und die betroffenen Butterfly Beläge und Hölzer sind in den Rabattstaffeln und Sonderaktionen der diversen TT-Shops und Versender ausgeschlossen. Wie soll das funktionieren? Als Tischtennis Händler macht es überhaupt keinen Sinn, diese Beläge zu verkaufen. Man bindet enorme Summen, geht damit in ein erhöhtes Risiko und verdient nichts dabei. Ob die Kunden weiter nach dem dem Tenergy verlangen, muß man abwarten. Natürlich sind das gute Beläge. Aber der enorme Erfolg liegt m.M. nach nur zu 10% am Produkt. 30% waren eine sehr gute Vermarktung und 60% waren eine Eigendynamik, bei man staunend zuschauen konnte. Die meisten Spieler können problemlos einen ähnlichen Tischtennisbelag einer anderen Marke spielen. Viele von unseren Kunden sind z.B. auf den Cornilleau Pilot Advance umgestiegen. Man kann nur hoffen, daß Butterfly mit dieser Preispolitik baden geht. Ein Erfolg wäre sicher ein fatales Zeichen für die anderen großen Marken. Was ist aber das Ziel dieser Aktion? Will Butterfly nur die gute Position nutzen, um richtig Kasse zu machen? Oder geht es auch um eine strategische Neuausrichtung? Will man die kleinen und mittleren Händler aus dem Markt drängen und nur noch über zentrale große Versender oder sogar direkt an die Kunden gehen? Oder hat man in Japan schlichtweg keine Ahnung von dem etwas spezielleren deutschen Markt? Mir fallen dazu zwei Sprichwörter ein: "Hochmut kommt vor dem Fall" und "Eine Kuh, die man melkt, sollte man nicht schlachten" Ich bin unsicher ob die Erklärung so einfach ist. Wir werden es erleben...

Was macht eigentlich Steffen Fetzner

Donic hat heute folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Steffen Fetzner arbeitet für DONIC Noch ein Weltmeister im Team Das ist ein Paukenschlag: Steffen Fetzner, der mit dem Gewinn des WM-Titels im Herren-Doppel 1989 in Deutschland Tischtennis-Geschichte schrieb, arbeitet künftig für DONIC. Der 41-Jährige war Anfang März aus Katar zurückgekehrt, wo er drei Jahre lang als Headcoach des dortigen Tischtennis-Verbandes gearbeitet hatte. Seitdem hatten diverse Firmen, Vereine und Verbände um den populären Fetzner geworben, unter anderem auch der Deutsche Tischtennis-Bund. „Es gab auch die Option, für einige Tage beim DTTB als Trainer zu arbeiten”, bestätigt er. „Rossi hätte mich gern in seinem Trainer-Team gehabt. Aber das habe ich abgesagt, denn alles kann man nun mal nicht machen.” Bei DONIC beginnt für Fetzner am 1. Juni schließlich ein Full-Time-Job – und eine neue Ära. „Speedy wird für uns in den Bereichen Marketing, Promotion und Verkauf tätig sein”, erklärt Frank Schreiner, Geschäftsführer des Unternehmens. „Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird dabei Asien sein. Der dortige Markt birgt für uns noch großes Potenzial.” Auch im Bereich der Produktentwicklung wird DONIC von der Kompetenz des langjährigen Weltklassespielers profitieren. Fetzner freut sich auf seine neue Aufgabe, die mit zahlreichen Reisen verbunden sein wird. „Das kenne ich ja aus meiner Zeit als Spieler und Trainer, und das hat mir schon immer gut gefallen.” Entscheidend dafür, alle anderen Angebote auszuschlagen und bei DONIC zu beginnen, war letztlich unter anderem seine persönliche Beziehung zu Schreiner. „Frank und ich sind schon seit vielen Jahren befreundet”, sagt Fetzner. Mit ihm hat das traditionsreiche Unternehmen aus dem Saarland nach den schwedischen Legenden Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Mikael Appelgren sowie dem Chinesen Li Ping nun schon den fünften Weltmeister im Team.
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Donic-Schildkröt Tischtennisfabrik erfüllt BSCI-Kriterien

Ich habe eben folgende Nachricht von Schildkröt bekommen:

Donic Schildkröt  erfüllt erstmals eine chinesische Tischtennisfabrik den Verhaltenskodex gemäß BSCI (Business Social Compliance Initative). Die Initiative fördert sozialverträgliche Arbeitsbedingungen in Fabriken nach westlichen Standards. Das erfolgreiche Audit zeigt den Fokus von Donic-Schildkröt, soziale und ethische Kriterien in der Tischtennis-Herstellung umzusetzen. „Gerade chinesische Produktionsstätten geraten immer öfter in den Fokus von Diskussionen über Sozialstandards“, so MTS-Vertriebsleiter Sebastian Frey. „Donic-Schildkröt zeigt daher Initiative und übernimmt mit der Einhaltung des Kodex eine führende Rolle im Bereich Tischtennis.“
Die BSCI ist Mitglied des von Kofi Annan ins Leben gerufenem Global Compact. Damit verpflichtet sie sich und somit auch ihre Mitglieder, einen einheitlichen Verhaltenskodex zu akzeptieren. Der Kodex beruht auf der UN-Deklaration der Menschenrechte, den grundlegenden Arbeitsrechten der ILO und den UN-Konventionen zu Kinderrechten und der Abschaffung jeglicher Diskriminierung gegen Frauen.

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Wie sind die Tischtennis Marken zu ihrem Namen gekommen?

Das ist etwas, was die wenigsten Tischtennis Spieler wissen.

Was steckt eigentlich hinter diesen tollen Namen wie Joola, Donic usw., bzw. wie sind die Namen entstanden. Wir sind es gewöhnt, daß die Firmennamen uns etwas über das Produkt sagen wollen (Microsoft) oder heute reine Fantasienamen sind (google).

Bei vielen Tischtennis Marken, bei denen man den Fantasienamen vermutet, steckt allerdings etwas sehr Bodenständiges dahinter.

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